Die Entwicklung unserer Druckerei

Wandern Sie auf dem Zeitstrahl unserer Firmengeschichte:

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Phoenix aus der Asche

Am 22. 10. 79 kaufen Helmuth und Johannes Staudigl die in Konkurs geratene Firma „roma-druck".
Helmuth Staudigl, bis 1976 Geschäftsführer bei „roma-druck", führt die Firma unter dem Namen Staudigl Druck GmbH weiter. Die Hauptgeschäftsfelder damals: Glückwunschkarten und Kalender. Kalender werden noch von Hand zusammen getragen.
Umsatz und Beschäftigte: Die Firma erwirtschaftet zu diesem Zeitpunkt mit 80 Mitarbeitern, viele davon in Heimarbeit beschäftigt, rund 4,5 Mio. DM. (ca. 2,3 Mio.€).

Anschaffung einer Vierfarb-Druckmaschine

Eine zweite, gebrauchte Vierfarb-Druckmaschine wird angeschafft, die Ultra-MAN. Staudigl will Partner seiner Kunden sein und Lieferung jederzeit gewährleisten.

Erster Schritt in Richtung „Vollservice"

Mit der Investition in eine Fertigungsstraße für Kalender macht Staudigl-Druck einen ersten Schritt in Richtung „Vollservice". Kalenderfertigung wird automatisiert, größere Stückzahlen können nun schneller verarbeitet werden. Diese erste Kalenderstraße war noch bis Anfang 2004 im Einsatz!

Großflächenplakate

Mit der Investition in eine manroland Druckmaschine 804-6 im Format 100 x 140 cm wird der Druck von Großflächenplakaten zu einem der Hauptgeschäftsfelder bei Staudigl-Druck mit. 18/1 Plakaten made by Staudigl. Im Offsetdruck werden Plakate zu der Zeit ausschließlich in 8er oder 9er-Teilung gedruckt. Ein weiteres Produkt, damals wie heute: Landkarten und Fototapeten.

REFA-Einführung als erste Druckerei Bayerns

Modernes Management und REFA: Staudigl-Druck erkennt die Bedeutung versierter und erfahrener Mitarbeiter. Intern wird ein spezielles Seminar- und Schulungswesen ins Leben gerufen, das bis heute existiert und kontinuierlich weiter ausgebaut wird. REFA-Zeitwirtschaft wird eingeführt.

Der verdeckte Schnuraufhänger

Für Kalender wird der verdeckte Schnuraufhänger bei Staudigl-Druck erfunden und erhält Gebrauchsmusterschutz. Qualitätssteigerung durch höhere Funktionalität und bessere Optik.

Neue Technologie zum 10-jährigen Firmenjubiläum

Die erste Projektionskamera bundesweit wird bei Staudigl-Druck installiert. Ein Mutterlitho im Format DIN A3 ersetzt fortan die teuren Riesenfilme. Der Umweltgedanke kommt auf: Abfallvermeidung als Beitrag zum Umweltschutz. Umsatz und Beschäftigte: Die Firma erwirtschaftet zu diesem Zeitpunkt mit 115 Mitarbeitern knapp 13 Mio. DM. (ca. 6,65 Mio. €).

Mehr Raum!

Mit dem Neubau von Werk II und dem Hochregallager werden die Produktions- und Lagerflächen auf 12.000 qm erweitert. Im Hochregallager stehen 1.500 Palettenstellplätze zur Verfügung.

Investition in die erste Kalenderstraße für Wire-O-Bindung

Eine weitere, multifunktionale Kalenderstraße ermöglicht es, die Aktivitäten auf dem Kalendermarkt zu verstärken. Die „WOMAKO" verarbeitet sowohl Kalender mit Wire-O-Bindung, als auch Kopf- und Doppellaschen. Multifunktion für mehr Flexibilität. - Auch diese Maschine ist 2004 noch im Einsatz.

Investition in neue Druckmaschinengeneration KBA-Rapida 6er Format

Eine KBA Druckmaschine im 6er Format ersetzt die Ultra-MAN. Neue Technologie im alten Format.

Neue Technologie im neuen Format

Die Vierfarb-Bogenoffsetmaschine KBA 7b im Format 120 x 162 cm ergänzt den Maschinenpark. Neben der 8er- und 9er-Teilung können Großflächenplakate jetzt auch in der 6er-Teilung gedruckt werden.

Nach 20 Jahren: Inhaberwechsel bei Staudigl-Druck

Die Familie Staudigl verkauft die Firma.

Aus der Staudigl-Druck GmbH wird die Staudigl-Druck GmbH & Co. KG. Neue Inhaber ab 01.01.1999:
Peter Mehrer, Kommanditist, Geschäftsführer und Brigitte Steiger-Mehrer, Kommanditistin.
Komplementär: Mehrer-Druck Verwaltungs GmbH

Helmuth Staudigl bleibt noch bis Jahresende 2. Geschäftsführer.

Abschied von ProKa und Film

Das digitale Zeitalter bricht an. Staudigl-Druck stellt um auf Computer-to-Plate. Binnen Jahresfrist werden über 90% Prozent aller Aufträge über Daten abgewickelt, Filme als Druckvorlagen sind beinahe ganz verschwunden.

Die Investition in neue Technologien trägt Früchte

Mit der Entwicklung des feinen 26-er Rasters für Großflächen revolutioniert Staudigl-Druck die Druckqualität in der Außenwerbung.

Von der Druckerei zum Mediendienstleister

Durch die neue DataPrintService bieten wir jetzt Internetlösungen, Datenbanklösungen, und Datenarchivierung.

Großformatiger Digitaldruck wird mit der Xerox X2 ins Unternehmen integriert und entspricht dem Kundenwunsch auch nach kleinen Auflagen. Binnen Jahresfrist kommen noch drei weitere dazu.
Output: ca. 12 m²/ Stunde

Qualität wird messbar: Der ProzessStandard Offsetdruck wird ab Januar 2003 mit der Einführung des Systems Brunner bei Staudigl-Druck konsequent übergreifend eingesetzt und vom Digital-Proof über die Plattenerstellung bis zum Druck durchgängig eingehalten, messtechnisch erfasst und das Ergebnis objektiv mit Hilfe von fünf Kategorien definiert und mit Sternen gekennzeichnet.

„High-Q" zum 25-jährigen Firmenjubiläum

Konsequent verfolgt Staudigl-Druck den Weg zu noch mehr Qualität. Der feine Raster im Plakatdruck wird weiterentwickelt – die 1. Großfläche im FM-Raster (frequenzmodulierter Raster) wird gedruckt. Fotoqualität auf 9 qm!


  • Messbare Qualität mit „Zertifikat"
    Staudigl-Druck wird vom Verband Druck und Medien zertifiziert nach DIN–ISO 12647-2 ProzessStandard Offsetdruck.
  • Neue Technologie im XXL-Format:
    Die manroland 900 XXL im 8er Format (130 x 185 cm) ermöglicht nun auch den Auflagendruck von Großflächen in der 4er-Teilung und CLP´s. Die gesamte Peripherie in Druckvorstufe und Weiterverarbeitung wird dem großen Format angepasst und erneuert. Allerneuester Technologiestandard in allen technischen Abteilungen.

Staudigl-Druck macht mobil

Gründung des Logistik-Zentrums und Eröffnung von Werk IV. Der Digitaldruck wächst überproportional. Die 5. Xerox X2 wird angeschafft. Mit der Planung zur Auslagerung der Digitaldruckerei wird begonnen.

Die zweite manroland 900 XXL kommt

Die zweite manroland 900 XXL, 130 x185 cm; 5 Farbwerke plus Lackwerk plus Trocknerstraße werden in Betrieb genommen.

Die Digitaldruckerei wird flügge.

Umzug in Werk III. 2 Mutho Sprays kommen hinzu; Output: 30m²/Std. Logistik Werk IV wird ausgebaut. Fertigmacherei und Regallager. Weitere 1.000 Palettenstellplätze. Neue Kalenderstraße, Wire-O

Weitere XXL-Druckmaschine und 3b-Maschine mit Lackwerk

Neue Roland 700; 70 x 100 cm, Baugleich mit den „Großen“.
Nachrüstung der ersten manroland 900 XXL – State-of-the-art Technology durchgängig im ganzen Betrieb.
Flachbettdruckmaschine Agfa Anapurna und 3. und 4. Mutho Osprey für den Digitaldruck werden in Betrieb genommen. Markteinführung von 1-2-3-Plakat.de

Um- und Ausbau von Werk III für den Digitaldruck:

Verdopplung der Produktionsfläche. Anschaffung weiterer zwei LFP-Printer.

Digitaldruck - Erweiterung und Anschaffung der TurboJet 8300

Die erste Digitaldruckmaschine Scitex-Turbojet 8300 wird installiert. Output: 400m²/Std.

Weitere Scitex Turbojet!

Die zweite Scitex Turbojet 8500 wird in Betrieb genommen. Ein mobiler Rollenanleger wird konstruiert.

Noch schneller – noch sicherer! IT – Einführung Hochverfügbarkeit

Um höhere Leistungsfähigkeit und 24-Stunden-Verfügbarkeit der Produktionssysteme sicherzustellen, werden die Softwareprodukte von DataCore und VMware zur Server- und Datenspeichervirtualisierung in zwei getrennten Brandschutzzonen eingeführt.

Staudigl-Druck erschließt für sich ein neues Geschäftsfeld: die Werbetechnik.

Zwei neue, hochmoderne Stoffdruckmaschinen ermöglichen den Druck auf Textilien für unterschiedlichste Anwendungen im Bereich Werbetechnik wie z.B. Messestände, Raumteiler, Faltsysteme, Banner, Fahnen usw.

Erweiterung des Bereichs Digitaldruck um 500qm.

  • Start im Bereich Werbetechnik mit hochqualitativem Maschinenpark
    • SwissQ Nyala, UV-Flachbettmaschine
    • ZÜND G3 Cutter mit Schneide- und Fräswerkzeugen
    • Mimaki JV5 Textildrucksystem mit Sublimationstinte
  • Ausbau im Bereich Weiterverarbeitung Digitaldruck
    • Impulsa Nähanlage
    • Planen Schweißmaschine
    • Automatische Ösenpresse
    • Hochfrequenz-Schneideanlage für Stoffe

Bau einer neuen Produktions- und Lagerhalle mit ca. 1500 m² Fläche.

Durch den Anbau an die Offset-Druckerei kann eine direkte Versorgung des Offset-Drucks mit Rohmaterial gewährleistet werden.
Durch das neue Gebäude können Zeit und Geld gespart werden.
Bisher getrennte Produktionsteile können so zusammengelegt und weiter optimieret werden

Heidelberg Speedmaster - unsere Neue sorgt für noch mehr Speed

Erweiterung des Maschinenparks um die Heidelberg Speedmaster XL 106